
Junge Helferinnen und Helfer sammeln Müll mit Kunstprojekt in Leverkusen
Schülerinnen und Schüler der Theodor‑Heuss‑Schule in Leverkusen sammelten im Rahmen der Aktion „Wir für unsere Stadt“ Müll rund um ihre Schule und gestalteten daraus Collagen für ihre Klassenausstellung.
Rund um die Theodor‑Heuss‑Realschule in Opladen packten Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen im Rahmen der Aktion „Wir für unsere Stadt“ mit Handschuhen zu und sammelten achtlos entsorgten Müll – darunter Verpackungen, Glasflaschen, Zigarettenstummel und sogar Gegenstände wie Besteck und Teller, wie die elfjährige Sarohi und der zehnjährige Leo berichteten. Es war für sie „irgendwie cool“, weil sie geschützt durch Handschuhe nichts schmutzig wurden (Quelle: Kölner Stadt‑Anzeiger).
Die Aktion war Teil einer fächerübergreifenden Umweltbildung: Lehrerin Anjela Dhingra erläuterte, dass der Müll nicht nur im Fach Biologie, sondern auch in praktischer Philosophie und Erdkunde thematisiert wurde, um Schülern sichtbar zu machen, wie Verschmutzung vor der eigenen Tür beginnt (Quelle: Kölner Stadt‑Anzeiger).
Ein weiterer kreativer Schritt folgte: Aus dem gesammelten Abfall gestalteten die Kinder Collagen, die anschließend im Klassenzimmer ausgestellt wurden. Dafür gingen sie gezielt erneut hinaus, um passende Materialien zu sammeln (Quelle: Kölner Stadt‑Anzeiger).
Die Initiative war eingebettet in eine umfangreiche städtische Putzaktion, an der sich insgesamt 53 Schulen und Kitas mit rund 6 000 Kindern und Jugendlichen beteiligten (Quelle: NaturGut Ophoven). Von Montag bis Donnerstag sammelten sie Müll, der Freitag wurde die Abholung des Materials durch die AVEA organisiert und die gesammelten Mengen gewogen (Quelle: Kölner Stadt‑Anzeiger und NaturGut Ophoven).
Diese lokale Aktion ist Teil der jährlich stattfindenden stadtweiten Kampagne „Wir für unsere Stadt“, organisiert von Stadt Leverkusen, AVEA, Job Service Leverkusen und NaturGut Ophoven (Quelle: Kölner Stadt‑Anzeiger und Nachhaltigkeitsbericht Stadt Leverkusen 2025).
Was funktioniert
- Die Schülerinnen und Schüler sammelten gezielt Müll in ihrer direkten Umgebung, trugen Handschuhe und erlebten den Umwelteinsatz hautnah. Der Müll wurde nicht nur eingesammelt, sondern im Unterricht interdisziplinär aufgegriffen und anschließend kreativ in Form von Collagen weiterverarbeitet und ausgestellt.
Warum das wichtig ist
- Die Aktion stärkte das Umweltbewusstsein der Kinder vor Ort und veranschaulichte, dass Müllvermeidung bei jedem Einzelnen beginnt. Zugleich war es Teil einer größeren städtischen Initiative, an der rund 6 000 junge Menschen aus 53 Einrichtungen mitwirkten (Quelle: NaturGut Ophoven), was die Breitenwirkung unterstreicht.
Erkenntnisse & Lessons
- Dass Umweltbildung und Kreativität sich verbinden lassen: Wenn Schulen Abfallaktionen mit künstlerischer Nachbearbeitung verknüpfen, verstärkt das Engagement und Bewusstsein bei Kindern konkret – nicht nur theoretisch.
Herausforderungen & Grenzen
- Keine relevanten Limitationen aus der Quelle ersichtlich.
Quellen & Nachweise
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